• Die Steuervorlage unseres Kantons wird das Ergebnis des Staates um 90 Millionen Franken verschlechtern. Der Zustrom von neuen potenten Unternehmen soll dieses Loch später stopfen? Dies funktionierte aber schon in den Kantonen Luzern und Waadt nicht! Weiter
  • BARBARA WYSS FLÜCK, KANTONSRÄTIN GRÜNE, SOLOTHURN
    Mit gewagten Grafiken und sehr mutigen Annahmen wird die Tiefsteuerstrategie im Kanton Solothurn beschönigend dargestellt. Steuergerechtigkeit, Familienfreundlichkeit, eine sichere Zukunft für alle – doch wer bezahlt die massiven Ausfälle? Weiter
  • CORINNE WIDMER, GEMEINDERÄTIN SP, SOLOTHURN
    Im Kanton Solothurn sind 89,18 Prozent normal besteuerte Unternehmen, viele KMU. Es gibt nur 10,82 Prozent Statusgesellschaften, die von der Steuerreform profitieren würden. Weiter
  • DANIEL SAGER, HALTE
    Als ich noch im Kanton Luzern tätig war, schwärmten die Leute für ihr fortschrittliches, wirtschaftsfreundliches Denken, weil sie an einer Abstimmung im Jahr 2007 die Gewinnsteuern massiv reduziert hatten. Versüsst wurde das Ganze mit kleineren Steuersenkungen für natürliche Personen. Weiter
  • PETER SCHILTKNECHT, SOLOTHURN
    Bei den Steuervorlagen kann ich die Logik nicht nachvollziehen. Beim Bund, den Kantonen und den Gemeinden sinken insgesamt die Steuererträge. Und nun soll ich zweimal Ja sagen. Erstens zahle ich wie viele andere auch die widerrechtliche Heiratsstrafe, und dies erst noch pünktlich. Weiter
  • THOMAS LAUBE, OLTEN
    Mit der Steuervorlage 17 sollen die Gewinnsteuern für juristische Personen praktisch halbiert werden. Weiter
  • Steuergesetzänderungen sind einfach zu erklären. Es geht darum, welche Gruppen künftig mehr, weniger oder gleich viel Steuern bezahlen sollen. Wir werden über eine kantonale und eine eidgenössische Vorlage abstimmen. Weiter
  • KLAUS DÖRNENBURG, SOLOTHURN
    Zuerst einmal, was unbestritten ist: Einerseits gibt es neben dem Steuerfuss noch viele andere Kriterien, die für Standortentscheide von Firmen wichtig sind. Anderseits gibt es Firmen, die sich vom Steuerfuss beeinflussen lassen. Weiter
  • Es erstaunt immer wieder, wie Wirtschaftsvertreter, FDP, Liberale und Nahestehende plötzlich (und wie aus dem Nichts!) ein Herz für Geringverdienende, einkommensschwache Familien und andere wirtschaftlich Benachteiligte entdecken ... Weiter
  • Von den Befürwortern der Solothurner Steuerreform hört man wenig von Fakten und Tatsachen, viel dagegen von Investition, Chancen, Fairness und von schönen Märchen. Hinterfragt man diese schwammigen Begriffe und Geschichten, bleibt nur noch Ernüchterung. Weiter
  • Lächelnd in das Finanzloch fallen
    Gratulation dem Komitee der Ja-Kampagne für ihr gelungenes Abstimmungsplakat: Daumen hoch, «Üse Kanton machts vor!», wie man es durchaus schafft, auch noch lächelnd in ein Finanzloch von 120 Millionen Franken zu fallen! CHRISTOPH SCHEIDEGGER, HERSIWIL Weiter
  • Niemand bestreitet die nötigen Anpassungen der Besteuerung der Unternehmen. Weiter
  • Die Befürworter der kantonalen Tiefsteuerstrategie glauben mittels einem Zahlenwirrwarr diese «kurz und bündig» erklären zu können. Mit Zahlen und Grafiken kann man natürlich alles schönreden, auch wenns weit weg von der Realität ist. Weiter
  • Oha, das ist aber eine interessante Geschichte: Der Kanton Luzern hat auf 2012 die Unternehmenssteuern halbiert und seit diesem Zeitpunkt die tiefsten Steuern für juristische Personen in der Schweiz eingeführt. Weiter
  • veröffentlicht am 25. März 2019 Bezug: Ausgabe vom 21. 3.: Steuervorlage – «Gemeinden wären die effektiven Verlierer» Die Rolle des des Verbands Solothurner Einwohnergemeinden (VSEG), eines von der FDP dominierten Klubs von Gemeindepräsidenten, ist unsäglich. Weiter