• Bezug: SZ/OT/GT-Ausgabe vom 2. 7.: Unternehmenssteuerreform – Regierung macht Überstunden  Überstunden macht die Solothurner Regierung wohl nicht gerade, nur weil sie in einer Schulferienwoche noch eine Sitzung abhält. Weiter
  • PIO COLOMBO LUTERBACH
    Das Solothurner Volk hat in politischen Angelegenheiten ein sehr feines Gespür. Darum wurde die kantonale Steuerreform abgelehnt. Die Argumente der Wirtschaft und der bürgerlichen Parteien konnten nicht überzeugen. Die Vorlage war zu einseitig und nur für Kapitalgesellschaften wirklich gut. Weiter
  • Unser Kanton soll es nicht nachmachen
    «Üse Kanton macht’s vor: S’wird munter wyterbschisse!» Erinnern Sie sich noch an die USR-III-Abstimmung vom Februar 2017? Um der Schweiz einen Vorteil in der Steuerkonkurrenz mit dem Ausland zu verschaffen, sollten die wenigen Grossen und die vielen Kleinen belastet werden. Weiter
  • ROBERTO ZANETTI, STÄNDERAT GERLAFINGEN
  • URS VON LERBER, KANTONSRAT SP, LUTERBACH
    URS VON LERBER, KANTONSRAT SP, LUTERBACH
    Ich entscheide gerne aufgrund von Fakten. Haben sie sich auch überlegt, was die kantonale Steuervorlage für ihre Gemeinde bedeutet? Ich habe es für meine Gemeinde gemacht. Luterbach ist eine durchschnittliche Gemeinde mit einem Steuerfuss von 127%. Weiter
  • Die Steuerreform des Kantons Solothurn haut ein riesiges Loch in die Staatskasse. 120 Millionen Steuerausfälle müssen über staatlichen Leistungsreduktionen und höhere Steuern für die Bürger kompensiert werden. Das geht nur über Leistungsabbau in der Infrastruktur, der Bildung, den Sozialleistungen. Weiter
  • Die Tiefsteuerstrategie ist unnötig
    Lachende politische Köpfe von den Plakaten am Strassenrand: «Üse Kanton macht’s vor». Meine spontane Ergänzung: «… wie man Kanton und Gemeinden in den finanziellen Ruin treibt.» Dabei haben es schon Luzern und Waadt vorgemacht; und die grosse Ernüchterung ist dort bereits eingetreten. Weiter
  • PIO COLOMBO, LUTERBACH
    Wenn die Industrie- und Handelskammer sowie der Gewerbeverband plötzlich für höhere Kinderzulagen und andere Wohltaten sind, dann ist höchste Vorsicht angebracht. Diese «Zückerli» werden nur verteilt, um für ihre Klientel millionenschwere Steuererleichterungen zu ergattern. Weiter
  • Der Solothurner Regierungsrat will den Gewinnsteuersatz für Unternehmen massiv senken. Es droht ein Finanzloch mit Steuerausfällen von 120 Mio. Fr. pro Jahr! Weiter
  • Am 19. Mai sollten wir zweimal Ja stimmen, heisst es, denn die eidgenössische Steuervorlage Staf und ihre Umsetzung im Kanton seien «gute Kompromisse». Zweimal Nein müsse man sagen, las ich anderswo, denn beide Vorlagen seien höchst unsozial. Ja Ja, Nein Nein? Weiter
  • Neben der eidgenössischen Steuer-/ AHV-Vorlage kann am 19.Mai die Solothurner Stimmbevölkerung auch über die kantonale Steuervorlage befinden. Dieser zur Abstimmung kommende Vorschlag möchte den Gewinnsteuersatz der juristischen Personen massiv senken. Weiter
  • Wie würden Sie, liebe Leserin und lieber Leser reagieren, wenn Sie eine Lohnreduktion mit einem Brief angekündigt erhalten, der den Titel trägt «gesunde Finanzen, blühender Mitarbeiter»? Weiter
  • Nach meinem Verständnis ist ein ausgewogener Kompromiss, wenn beide Seiten in etwa gleich viel entgegenkommen müssen. Bei der kantonalen Umsetzung der Steuervorlage 17 ist das nicht der Fall. Den 120 Millionen Steuerausfällen stehen 40 Millionen "Kompensationsleistungen" gegenüber. Weiter
  • KLAUS DÖRNENBURG, SOLOTHURN
    Zuerst einmal, was unbestritten ist: Einerseits gibt es neben dem Steuerfuss noch viele andere Kriterien, die für Standortentscheide von Firmen wichtig sind. Anderseits gibt es Firmen, die sich vom Steuerfuss beeinflussen lassen. Weiter