Oha, das ist aber eine interessante Geschichte:

Der Kanton Luzern hat auf 2012 die Unternehmenssteuern halbiert und seit diesem Zeitpunkt die tiefsten Steuern für juristische Personen in der Schweiz eingeführt. Resultat 7 Jahre später: Die Steuererträge der juristischen Personen haben den Stand von 2011 noch nicht erreicht und dies in einer Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs. Und nun kommt der Kanton Solothurn, die Befürworterkampagne lautet: „Üse Kanton macht’s vor“, und will den gleichen Unsinn nachmachen, nichts von vormachen… Fazit: Obwohl es ein klares Beispiel gibt, dass dieser ungebremste und naive Optimismus bezüglich Ansiedelung von neuen Unternehmen, welche den Steuerausfall kompensieren sollen, nicht funktioniert, soll dies im Kanton Solothurn anders sein. Da bleibt mir nur Kopfschütteln übrig. Daher am 19. Mai Nein zur kantonalen Steuervorlage! P.S.: Nach Sparmassnahmen im Umfang von rund Fr. 110 Mio. jährlich, hat der Kanton Luzern im letzten Jahr, dank zusätzlich Steuereinnahmen der natürlichen Personen von Fr. 80 Mio., einen Überschuss von Fr. 67 Mio. erzielt. Rechnen und gründliches Überlegen sind erlaubt!
PATRICK MARTI, GEMEINDERAT SP ZUCHWIL

 

25. Apr 2019