Im Kanton Solothurn sind 89,18 Prozent normal besteuerte Unternehmen, viele KMU. Es gibt nur 10,82 Prozent Statusgesellschaften, die von der Steuerreform profitieren würden. Die Steuern für natürliche Personen werden steigen, um die Ausfälle von 120 Millionen pro Jahr aufzufangen, Kanton und Gemeinden werden sparen müssen. Das schadet nicht nur der Bevölkerung, sondern auch den kleinen und mittleren Unternehmen im Kanton. Ich stimme mit Überzeugung Nein zur kantonalen Steuervorlage. Und ich rate den Befürwortern und besonders dem Verband Solothurner Einwohnergemeinden, sich über die Auswirkungen der STAF im Zusammenhang mit dem nationalen Finanzausgleich kundig zu machen. Beim VSEG besteht offenbar noch sehr viel Informationsbedarf.

CORINNE WIDMER, GEMEINDERÄTIN SP, SOLOTHURN

25. Apr 2019