Die Befürworter der kantonalen Tiefsteuerstrategie glauben mittels einem Zahlenwirrwarr diese «kurz und bündig» erklären zu können. Mit Zahlen und Grafiken kann man natürlich alles schönreden, auch wenns weit weg von der Realität ist. Wichtig ist zu wissen, welche Auswirkungen die geplante Tiefsteuerstrategie auf jede einzelne Person haben wird. Diese ist nämlich für die grosse Bevölkerungsmehrheit ein Steuerbschiss. Sie ist deshalb am 19. Mai «kurz und bündig» abzulehnen. Fakt ist, im Kanton Solothurn zahlen Menschen mit tieferen und mittleren Einkommen schweizweit am meisten Einkommenssteuern und Vermögende im Verhältnis sehr, sehr tiefe. Die «Daumen hoch»-Kampagne zielt darauf ab, diesen tatsächlich vorhandenen Missstand ausräumen zu wollen. Mitnichten, mit einem «Steuer-Zückerchen» sollen Natürliche Personen «zufriedengestellt» werden. Der berühmt berüchtigte Tropfen auf den heissen Stein. Was es im Kanton Solothurn braucht, ist eine Steuerpolitik mit Augenmass. Dieser Steuerbschiss verdient hingegen ein «Daumen runter» und an der Urne ein NEIN!
NIKLAUS WEPFER, BALSTHAL

 

25. Apr 2019