Hauptthemen der kürzlichen Parteiversammlung der SP Gerlafingen waren die Nomination ihrer beiden Bundesparlamentarier Roberto Zanetti, Ständerat, und Philipp Hadorn, Nationalrat, sowie die Vorstellung der Abstimmungsvorlagen auf Bundes- und Kantonsebene.

Nach der – wen wundert’s – per Akklamation erfolgten Nomination zuhanden der Bezirks- und Kantonalparteiführten die Gekürten in gewohnt launiger Art aus, weshalb sie gerne noch eine weitere Legislaturperiode unter der Bundeskuppel verbringen möchten. Als Bisherige mit 4-5 Dienstjahren in ihren aktuellen Funktionen wollen sie sich gerne weiterhin für politische Anliegen einzusetzen, die nicht nur wenigen, sondern möglichst allen dienen. Beide fühlen sich in ihrer jeweiligen Parlamentskammer wohl und sind stark motiviert, dort weiter zu arbeiten. Die zwei Gerlafinger Bundesparlamentarier haben sich sehr gut etabliert, verrichten im Ratsplenum wie in mehreren Kommissionen wertvolle Arbeit und verdienen auch weiterhin die Unterstützung breiter Bevölkerungskreise.

Weiter auf der Traktandenliste figurierte dieVorstellung/Diskussion der Abstimmungsvorlagen vom 30.11.2014. Dabei orientierten Nationalrat Philipp Hadorn über die Initiative zur Abschaffung der Pauschalbesteuerung (Ja-Parole) undStänderat Roberto Zanettiüber die Ecopop-Initiative sowie die Gold-Initiative (zwei Nein-Parolen!).

Gemeindepräsident Peter Jordistellte sodann der Versammlung die beiden kantonalen Vorlagen zum neuen Finanzausgleich vor und empfahl sie zur Annahme. Im Gegensatz zum alten ist der neue Ausgleichsmodus nachvollziehbar strukturiert und wirkt sich für Gerlafingen vorteilhafter aus (zwei Ja-Parolen).

Abschliessend warb Nationalrat Philipp Hadorn noch für die Annahme der Teilrevision des kantonalen Energiegesetzes (Ja-Parole).

13. Nov 2014